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Wie das eigene Erleben die Selbstheilungskräfte beeinflusst

Wie das eigene Erleben die Selbstheilungskräfte beeinflusst

BALANCE Intuition, Ressourcen und Wissen versorgen eigenen Ratgeber zur Stressbewältigung
Bereits vor über 2000 Jahren war bekannt, dass die natürliche Heilkraft, die in jedem von uns  liegt, die wirksamste Medizin aller Zeiten ist. Dies gilt für die körperliche wie für die seelische Ebene.

Wer sich eine körperliche Verletzung zugezogen hat, kann darauf vertrauen, dass die Wunde mehr oder weniger von alleine heilen wird. Unser Körper ist über die Funktion der Selbstheilungskräfte von Natur aus in der Lage, sich mit dem zu bedienen und zu versorgen, was für seine Genesung nötig ist. So steht uns gewissermaßen der kompetente innere Facharzt als auch die körpereigene gut sortierte Apotheke rund um die Uhr kostenlos zur Verfügung. Unerwünschte Nebenwirkungen ausgeschlossen!

Wie lassen wir uns stressen?
Gleiches gilt auf seelischer Ebene. Der Schlüssel; um dort unsere natürlichen Ressourcen nutzen zu können, liegt in unserer Lebensweise. Leben wir in uns selbst in Harmonie, ist das innere (psychische) Gleichgewicht gegeben. Dieses ist jedoch sehr sensibel und reagiert dementsprechend, so dass es schnell aus seinem Gleichgewicht geraten kann. Der Faktor Stress kann im wahrsten Sinne zu einem nicht zu unterschätzenden, schwergewichtigen Feind dessen werden. Ob es sich dabei um ein situatives Erleben, eine kurz- bis mittelfristige Belastungssituation oder auch um eine länger- bis dauerhafte Lebensweise handelt, ist individuell anzuschauen. Wie viel Energie benötigt wird, um den Ausgleich wieder herzustellen, ist ebenso unterschiedlich. Stress kann jeder nur für sich selber definieren, denn Stress ist nicht gleich Stress. Aber: Stress macht Stress!

Energielevel für inneres Gleichgewicht
Die Messlatte dafür liegt in der eigenen Wahrnehmung dessen. Sowohl innen als auch außen. Wie erlebe ich die Situation? Wie denke ich darüber? Welche Gefühle habe ich durch meine Gedanken? Bin ich (noch) in Harmonie mit mir? Je weiter man sich von seinem Wohl-Fühl-(Er)Leben entfernt, umso wahrscheinlicher wird eine Störung des inneren Gleichgewichtes. Unter dieser erhöhten Anforderung fällt es, in diesem Fall auf psychischer Ebene, schwerer. Die abverlangte Leistung verbraucht Energie. Intensität und Dauer sind entscheidende Parameter im Energieverbrauch, durch die die Möglichkeiten, sich selber zu regenerieren, bestimmt sind.

Unterstützung für den eigenen Ratgeber
Im ganzheitlichen Sinne ist zusammenfassend festzustellen, dass wir zunächst selber unser bester Ratgeber als auch Versorger sind. Ausgestattet mit Ressourcen, den Kräften der Natur, einem gesunden Wissen und Intuition verfügen wir auf körperlicher und seelischer Ebene über den inneren Facharzt und Apotheker. Sollten Sie darüber hinaus Unterstützung benötigen, stehen Ihnen beratende und therapeutische Wege offen.

Entdecken Sie die Lust auf Neues

Entdecken Sie die Lust auf Neues

Neugier  –  Leben ist Neues (kennen)lernen. Neues zu lernen ist lebendig sein

Sind Sie zeitlebens neugierig geblieben oder erinnern Sie an die Zeiten Ihres Lebens, als Neugier einfach dazu gehörte?

Neugierig sein zu dürfen auf das, was die Welt so alles zu bieten hat. Sich wie die Raupe Nimmersatt in einem unbändigen Wissenshunger fühlen, alles erkunden und ausprobieren wollen. Über die bunte Vielfalt des Lebens sich selber mehr und mehr kennenlernen, seinen Alltag lebendig gestalten und ihn dadurch stets bereichern. Leben ist Neues (kennen)lernen. Neues zu lernen ist lebendig sein. Bekommen wir etwa für dieses Neugier-Verhalten bei der Geburt eine „Verwendungsdauer“ mit auf den Weg oder wie kann es sein, dass mit fortschreitendem Alter Sätze wie: „Dafür bin ich zu alt“, „Was soll das noch für mich bringen“ oder auch „Sei nicht (mehr) so neugierig“ gesellschaftlich wertend unterwegs sind. Ein STOPP-Schild für mich – aber wofür brauche ich das?

Von Anfang an auf Entdeckertour

Der Säugling erkundet in seinen ersten Lebensmonaten zunächst systematisch seinen eigenen Körper, bevor er sich mit seinen ihm noch nicht vertrauten motorischen Fähigkeiten im Kleinkindalter auf Entdeckertour begibt. Zur Freude der Eltern wird jetzt im gesamten Umfeld neugierig experimentiert was das Zeug hält – im wahrsten Sinne. Apropos Sinne – Schmecken, Anfassen, Riechen, Beobachten und Hören sind in dieser Phase wichtige Voraussetzungen für seine Informationsgewinnung. Mit Beginn des Sprechens erweitert sich das Repertoire des Kindes, denn nun ist es ihm möglich, seine breitgefächerte Neugier zusätzlich im Frage/Antwort-Modus auszuleben und Wissen zu erwerben. Abgespeicherte Erfahrungsschätze aus bis dahin noch unbekannten Situationen, Reizen, Sachverhalten oder Begebenheiten, die anregend auf weitere Lernprozesse wirken – die Dynamik nimmt ihren Lauf.

Spielerisch-angstfreie Dynamik

In spielerischer angstfreier Atmosphäre bedient das heranwachsende Kind seine Neugier auf sein Leben. Je älter es wird, desto größer wird sein Spektrum der anregend wirkenden Lebenssituationen und es probiert sich mutig aus, um immer mehr Flexibilität im Umgang mit dem Unbekannten zu erlangen, sozusagen „Problemlöser“ seiner Herausforderungen zu werden. Manchmal muss es auch heißen: „Danke Fehler, nur so darf ich dazulernen und weiter geht’s“. Es alleine gemeistert  zu haben, mit eigener Idee und mehr oder weniger Anstrengung, erzeugt stets die Prise Motivation als wichtigster Inhaltsstoff der Neugier – oder auch anders herum – ohne Antreiber (Motivation) keine Neugier. Tief in jedem von uns gibt es sie, diese treibenden Kräfte der Evolution zwecks Weiterentwicklung und Wachstum im Sinne seiner Existenz, vom Anfang bis zum Ende(!) eines Lebens.

Seien Sie die/der neugierige Schüler, Lehrling, Berufstätige, Rentner oder auch Geschwister, Freund, Elternteil, Lebenspartner usw., und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Unbekanntes, das auf Sie anregend wirkt, Emotionen in Ihnen auslöst und Ihr Interesse weckt, statt sich der Bewertung des wahrgenommenen Verlangens in Ihnen zu zuwenden. Vielleicht laden Sie dabei nicht nur sich selber zu interessanten neuen Erfahrungen ein, sondern inspirieren auch andere. Dieses Jahr steht noch ganz am Anfang…haben Sie Lust auf etwas Neues?

Wagen Sie es, werden und bleiben Sie lebendig.

Grübelst Du noch oder „ruminierst“ Du schon?

Grübelst Du noch oder „ruminierst“ Du schon?

Sinnerleben  Entscheidungen brauchen Zeit und Tiefgang – achtsamer Prozess führt zu sinnvollem Handeln.

Was ist eigentlich Grübeln? Ist es etwas, das zu uns gehört oder ist es etwas, das zu einem Symptom reduziert ist? Muss dahinter eine Diagnose stehen?
Fragen über Fragen, zunächst die vorweggenommene Antwort: Beides kann sein.

Nachdenken mit Tiefgang.

Das althochdeutsche Wort Grübeln bezeichnet ein gedankliches „Graben“ in die Tiefe. Ein Nachdenken mit Tiefgang. Ein innerer Vorgang, intensives Denken auf (s)ein Thema bezogen, um zu einer Lösung zu gelangen. Objektiv gesehen ein absolut gesundes selbstreflektierendes Verhalten. Doch was ist daraus gesellschaftlich und wissenschaftlich gemacht? Grübeln ist eher zu einem bewertetem Subjekt geworden, einem „Feind“, den es zu stoppen oder eliminieren heißt. Vielfach wird uns über die Medien suggeriert, dass es sich besser ohne Grübeln leben ließe. Aber, die Medaille hat bekanntlich immer zwei Seiten.

Wir befinden uns in einem Wandel der Zeit, in einem Umbruch der Werte und Normen. Vieles hat sich verändert und verändert sich meist schnell weiter. Allgegenwärtige Themen von Altersarmut über Klimawandel bis Zeitverträge fließen auf uns ein. Viel Eingabe, die es zu sortieren und verarbeiten gilt – und das Ganze bitte möglichst schnell! Sicherlich ist Ihnen die Redewendung: „Alles braucht seine Zeit“ bekannt. Wenn auch die Veränderung, der Umbruch innerhalb dieser Zeitqualität mit wenig von dieser auskommt, so ist doch der Mensch von der Natur als Individuum ausgestattet.

Jeder braucht seine Zeit.

Mit anderen Worten:  JEDER braucht seine Zeit! Zeit zum In-sich-zurückziehen, Zeit, um dem Alltäglichen in Ruhe nachzusinnen. In einem achtsamen und aufmerksamen Denken sein zu können, dem Eigenen Aufmerksamkeit schenken, um in die Stimmigkeit mit sich selber zu gelangen. Selbstredend an dieser Stelle ist, je mehr äußere Einflüsse jedweder Art, desto notwendiger resultiert daraus die eigene Einkehr. Das Bedürfnis wird vielleicht noch mal eben so wahrgenommen, doch dann kommt auch gleich das Nächste und weiter geht’s…

Was bedeutet Rumination?

Schauen wir an dieser Stelle kurz auf die andere Seite der Medaille, auf der die Diagnose Rumination steht, die viel häufiger in der Gastroenterologie als in der Psychopathologie zu finden ist. Ein internationaler Fachbegriff, der aus dem Lateinischen abgleitet das „Wiederkäuen“ beschreibt. Täglich die alten Gedanken wiederkäuen und ohne einen Zielbezug in ein unproduktives Denken zu kommen.

Ein schmaler Grat zwischen Gedankenkarussell und Grübeln.

Vom Nachdenken in sinnvoll fokussiertes Handeln.

Zurück zur Natur. Der Mensch hat eine begrenzte Aufnahmekapazität. Alles was wir über unsere Sinne aufnehmen hat Grenzen, die sowohl mental als auch emotional überschritten werden können. Jeder benötigt seine Zeit und seinen Raum zum Sich-leben-können. Auch mit seinen Gedanken sein zu können. Leise in sich gehen, sich vom Lauten da draußen abwenden um anschließend zielgerichtet ins sinnvoll fokussierte Handeln zu gelangen. Wie soll ich wissen, welche zu treffende Entscheidung gut für mich ist, wenn ich nicht vorher darüber gegrübelt habe? Mal mehr und mal weniger, je nach Anspruch dessen. Jeden Tag müssen wir viele Entscheidungen treffen, im Privaten wie im Beruflichen. Entscheidungen, die manchmal auch weitreichendere Konsequenzen haben und um sie treffen zu können, als Beispiel Klarheit und Mut erfordern. Oder herangetragene Anliegen von nahestehenden Menschen, die neben den Eigenen zusätzlich von Bedeutung sind. Was auch immer es ist… wo oder wie kann ich meine Antwort finden, wenn nicht durch Tiefgang?

Vom Zeithaben und achtsamen Zuwenden.

Oberflächlich ist modern geworden. Zeithaben ist selten geworden. Aufmerksam sein ist fremd geworden. Statt sich in krankmachenden und schnell beantworteten Diagnose-Fragen zu verlieren, ist es manchmal ausreichend, sich dem Eigenen aufmerksam zuzuwenden. Welche Fragen der Zeit auch immer Ihre sind über die Sie intensiv nachdenken um zu einer Lösung zu gelangen, tun Sie es! Und sollte die eine oder andere Antwort oder die Lösung Ihres Anliegens (noch) ausbleiben, gibt es Möglichkeiten diese z. B. über ein Sinn-Coaching, eine psychologische Beratung oder eine psychotherapeutische Begleitung, finden zu können.

Scheitern als Chance für Veränderung

Vorstellungen überprüfen und gemeinsam eine neue Perspektive finden.
Das Empfinden einer Niederlage – scheitern. Kennen Sie das Gefühl versagt zu haben?
Dahinter steht vielfach: „Ich bin nicht gut genug“. Ein kurzer Satz, doch ein Gedanke der
es in sich hat. Die Kunst des Scheiterns und das daraus resultierende Potential lässt sich
in Begleitung lernen.

Schauen wir zunächst auf die Bedeutung und Verwendung des Wortes „scheitern“: Es kommt aus dem 16. Jh. wo es in der Bedeutung des Schiffbruchs benutzt wurde. Ursprünglich steht es für „in Stücke brechen“. Auch das in Stücke zerteilte Holz, der Begriff Holzscheit lässt sich daraus ableiten. Doch was hat das alles mir zu tun?

Scheitern meint das Ziel, nicht die Person.
In der Politik, in der Wissenschaft oder auch in der Wirtschaft wird die Vokabel umgangssprachlich benutzt, wenn ein gewünschtes Ziel nicht erreicht ist. Von gescheiterten Kanzlerkandidaturen, missglückten Experimenten oder erfolglosen Verhandlungen wird gesprochen. Ein Jurist erklärt die Ehe für gescheitert, wenn er das Scheidungsurteil fällt. Das Paar geht auseinander und damit ist der (Ehe)Vertrag (!) gescheitert. Oder, die Bewerbungen von A, B und C auf eine Arbeitsstelle konnten nicht berücksichtigt werden, da das Unternehmen nur durch Bewerber D seinen eigenen Erfolg für möglich hält. Das Ziel des Unternehmers geht mit der Qualifikation des Bewerbers konform, die drei anderen scheiden für ihn somit aus.

In allen genannten Beispielen geht es um die Sache und nicht um die Person selbst. Es geht um die Zielvorstellung oder Zielvorgabe in der Sache. Zeigen sich die Umstände, die Begebenheiten oder was auch immer dafür nicht dienlich, wird das Ziel somit aller Voraussicht nach nicht von Erfolg gekrönt sein und man wird sich trennen oder scheiden.

Wie sieht es hingegen bei der Einzelperson aus? Nehmen wir mal den Sportler, der sich die Goldmedaille auf die Fahne geschrieben hat und noch nicht einmal aufs „Treppchen“ durfte. Das Spiel von Sieg und Niederlage. Ist er oder sie (in Person) nicht gut genug gewesen? Wie ist es bei der Tochter, die unbedingt den Betrieb der Mutter aufrecht erhalten will und zunehmend rote Zahlen erwirtschaftet? Oder der älteste Sohn, der es nicht schafft, seinen Vater beim Hausbau handwerklich zu unterstützen, stattdessen mehr Schaden als alles andere anrichtet? Die Aufzählung ließe sich weit fortsetzen … Ist das Mädchen, der Junge, die Frau, der Mann gescheitert? Ganz sicher nicht in ihrer/seiner Persönlichkeit sondern in ihrem/seinem Vorhaben, bei dem es um ihre/seine Leistung geht. Immer wieder zu scheitern bzw. sich so zu fühlen kann auch der Anfang sein, sich nach dem Sinn seines Lebens zu fragen. Was zeigt mir mein Misserfolg? Woran bin ich gescheitert?

Begleitung auf dem Weg zur Veränderung,
„Schiffbruch“ zu erleiden bedeutet eine Chance. „Schäden“ können eine Einladung zur Veränderung sein. Aus den einzelnen Teilen wieder ein Ganzes zu machen, nur diesmal anders. Die eigene Vorgabe, die eigene Vorstellung zu überprüfen, sie vielleicht sogar aufzulösen, um dann nur die sinngebenden Teile zusammenzufügen. Von seinem „Umtauschrecht“ Gebrauch machen und neugierig zu sein auf das, was das Leben mit einem vor hat. Psychologische Beratungen oder auch die Psychotherapie bieten hierfür eine gute Unterstützung, sich auf einen anderen Weg zu machen – denn der Weg ist bekanntlich das Ziel.

So wird die Zeit wieder wahrhaftig still

Besinnung auf die wichtigen Werte und das eigene Wohlbefinden

Alle Jahre wieder …
hat sie ihren Platz im Kalender – die gemeinsame Zeit um Weihnachten mit den Liebsten. Viele Menschen steuern nach einem Aufbäumen der Hektik mit Vollgas auf das „Fest der Liebe“ zu. Besinnlichkeit steht hoch im Kurs. Schenken und beschenkt werden.

Voller Erwartungen wird für die Feiertage geplant, hergerichtet und eingekauft, denn schließlich sollen und wollen sich doch alle wohlfühlen. In den Häusern findet sich die stärkende Farbe Rot – sie symbolisiert die Stimmung von Wärme und Liebe. Manche freuen sich das ganze Jahr auf das Wiedersehen von Familienmitgliedern und andere einfach nur auf die Stille der Zeit. Doch ist es wirklich still? Oder gibt es nur die Vorstellung davon? Können wir mal eben für ein  paar Tage einen Ein- und Ausschalter in uns betätigen? Im Alltag rennen, dann die zigtausend Gedanken abstellen und eine Vollbremsung vom Feinsten hinlegen?

Erinnern wir uns doch einmal gemeinsam…
Da war der Zauber der Lichter, der heimeligen Atmosphäre, den Gerüchen im Haus von den verschiedenen Leckereien und den Zeremonien, die jede Familie für sich entschieden hatte. Ganz leise durfte man sich etwas wünschen und dem bunten Geschehen rund ums Haus zuschauen. Mit Freude und Neugier dabei sein, ja, als Kind zuhause sein – so wie es früher einmal war.

Aber wie ist es heute? 
Muss alles passend gemacht werden oder passt es, so wie es ist? Jedes neue Jahr stellt sich im Verlauf mit seinem Thema vor. Geliebte Menschen kommen und gehen. Das Domizil ändert seine Adresse. Träume versus Realität. Manchmal geschehen Dinge im Leben, die weit entfernt von einem zu sein scheinen. Da kommen vielleicht Gedanken wie: „Warum musste das in meinem Leben passieren, so hab ich mir das nicht vorgestellt.“

Veränderungen, die nicht immer auf den ersten Blick als Chancen zu erkennen sind. Neue Familienkonstellationen, die sich als Herausforderung darstellen. Der berufliche Hürdenlauf, von Findung bis Verwirklichung. Was auch immer das präsente eigene Thema ist, begleitet wird es oft von einem lachenden und einem weinenden Auge seines Betrachters.

Über die Veränderungen erfahren wir Vergänglichkeit. Vielleicht verbunden mit einem Schmerz, der sehr wehtun kann, sich nicht messen lässt. Empfindungen, die fern ab von Wohlbehagen liegen. Mit unseren Emotionen zeigen und erinnern wir uns, 365 Tage im Jahr und dann ist es wieder Weihnachten. Da war doch was … können wir „es“ dann einfach wieder aus der Schatulle nehmen, so wie die eingelagerten Christbaumku-
geln vom Dachboden?

Mal ist es laut, mal leise
Zeit als Synonym für Vergänglichkeit lässt sich weder wiederholen noch festhalten, jedoch erinnern. Je nach Alter haben wir alle mehr oder weniger Lebensabschnitte in der
Bandbreite von ruhigem Fahrwasser bis starken Turbulenzen kennengelernt. Jede
noch so wertvolle Begegnung, jeder schöne Moment, jedes berührende Ereignis oder schmerzhafte Verlust, alles hinterlässt Spuren in der Seele eines Menschen. Jahr für Jahr
zählen weitere dazu, der eigene Lebensweg (er)füllt sich immer mehr. Mal ist es laut, mal ist es leise um einen.

Anhalten und Innehalten
Doch was ist, wenn das „Laute“ überwiegt? Wenn die Gedanken kreisen, sich die Dinge des Lebens vor das Wesentliche drängen. Nicht nur, dass wir vergessen, worauf es eigentlich ankommt, sondern auch, dass wir uns selber verrennen. Da wird die natürliche Fähigkeit der Widerstandskraft (Resilienz) manchmal gewaltig auf die Probe gestellt bis hin dazu, sie weit über die eigene Grenze herauszufordern.

Ist dieser schmale Grat erreicht, ist es nicht angebracht, dagegen zu halten, sondern anzuhalten. Schauen, was hat mein Leben mit mir vor? Wie ist es gemeint? Leise sein und
in sich hinein horchen. Was brauche ich? Was tut mir jetzt gut? Vielleicht das zu erinnern, was Sie als Kind doch so sehr berührt hat. Stets „nach im Verlauf mit seinem Thema vor. Geliebte Menschen kommen und gehen. Das Domizil ändert seine Adresse. Träume versus Realität. Manchmal geschehen Dinge im Leben, die weit entfernt von einem zu sein scheinen. Da kommen vielleicht Gedanken wie: „Warum musste das in meinem Leben passieren, so hab ich
mir das nicht vorgestellt.“

Sie werden auf all Ihre Fragen Antworten bekommen, denn sie sind schon da. An jedem Tag des Jahres! Schenken Sie jeder Zeit Ihres Lebens einen Platz in Ihrem Herzen und lassen Sie sie zu Ihrem Fest der Liebe werden, wie es früher war. Da war so wenig – so viel mehr.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen wundervolle Dezemberträume …